GLEICH ZUM JAHRESBEGINN EIN MEILENSTEIN SMHAG KOOPERIERT AB SOFORT MIT FRAUNHOFER INSTITUT ISC

Seit dem 21.12.2016 ist es nun offiziell. Die Kooperation zwischen dem Fraunhofer Institut - Projektgruppe für Werkstoffkreisläufe und Ressourcenstrategien ist unter Dach und Fach.

Für die SMHAG und natürlich auch für all ihre Kunden und Vertriebspartner bedeutet dieser Schritt die Erreichung eines wichtigen Meilensteins bei der Umsetzung der Philosophie der SMHAG, zum einen ein Rohstofflager für die deutsche Industrie aufzubauen und zum anderen den Eigentümern der Metalle ein Mitbestimmungsrecht bei der schlussendlichen Verwendung der Metalle einzuräumen. Durch diesen Weg ist ein verantwortungsbewusster und sinnvoller Umgang mit den Rohstoffen unserer Erde möglich. Wir von der SMHAG sind stolz darauf, diesen Meilenstein erreicht zu haben. Als wissenschaftlicher Partner unterstützt das Fraunhofer Institut ISC die SMHAG Deutschland dabei, Konzepte zu erarbeiten, wie die Metalle ihrer Eigentümer auf Basis der gegenwärtigen, sowie zukünftigen Technologieentwicklungen, sinnvoll in die deutsche Wirtschaft eingebracht werden können. Im ersten Schritt wurde bereits eine umfassende Studie von sieben der wichtigsten strategischen Metallen für die SMH erstellt. Diese Studie wird in regelmäßigen Abständen angepasst und erweitert. Im zweiten Schritt werden Gespräche mit hochrangigen Vertretern aus der deutschen Industrie stattfinden. Weiterhin wurden im Dezember 2016 Kooperationen mit dem Unternehmen ECOWIN sowie mit dem KNUT Kompetenz Netz Umwelt Technologie e.V. geschlossen.

Ziel der ECOWIN GmbH ist es, in Industrieunternehmen ökologische und ökonomische Belange durch innovative Lösungen in Einklang zu bringen. Durch ein sinnvolles Ressourcen- und Stoffstrommanagement wird der Verbrauch von wichtigen Rohstoffen vermindert und gleichzeitig die Ressourceneffizienz verbessert. Möglich wird dies unter anderem auch durch eine enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Experten der Umwelttechnologie.

“Neue Herausforderungen, die auf uns und unsere zukünftigen Generationen zukommen, hängen von den versorgungskritischen Rohstoffen ab, die wir für unsere vielfältigen elektronischen Geräte, Komponenten und Infrastrukturen dringend benötigen. Die stetige Zunahme der Weltbevölkerung, die Industrialisierung der Schwellenländer, der Wandel zur Elektromobilität und die Technisierung unseres Alltags führen dazu, dass immer mehr Produkte – ob Mobiltelefon, Waschmaschine oder eBike – Metalle des Periodensystems erfordern, die nur begrenzt auf der Erde vorhanden sind und auch nicht nachwachsen werden. – Es handelt sich um die neuen Lebensmittel, die für unseren Wohlstand von essentieller Bedeutung sind. Unser Handeln muss darauf ausgerichtet sein, diese Rohstoffe fürsorglich zu behandeln, indem wir sie effizient nutzen und nach der Nutzung nicht sorglos wegschmeißen. - Auch die Vorratshaltung in Form eines Generationenlagers gehört dazu, um von Seiten der Industrie sprichwörtlich nicht zu verhungern.“

Prof. Dr. Stefan Gäth